Tierlihuus Aarwangen 1767

Unmittelbar westlich des Bahnhofs Aarwangen steht das denkmalgeschützte Tierlihuus: Ein 1767 für den Menageriebesitzer Jakob Egger erbauter, mächtiger Rieg- und Ründebau. Das Besondere am Haus – und daher auch der Name – ist die einzigartige farbige Ausmalung der Riegfelder und der Ründe: Exotische Tiere, Greifvögel und orientalische Stadtszenen schmücken die Hausfassade.

Das Tierlihuus wurde bereits am 2.8.1968 als schützenswert, K-Objekt gemäss RRB 5452 geschützt.

Seit 1997 steht es unter Bundesschutz.

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Adresse: Jurastrasse 3, 4912 Aarwangen

Geschichte zum Tierlihuus Aarwangen

Hans Jacob Egger, meist auch nur Jacob Egger, oder Tiermann genannt war am 11. April 1697 geboren worden. Er war der jüngste Sohn des Hans Jakob Egger und der Anna Hartmann und hatte zwei ältere Brüder (Samuel und Niklaus) und eine ältere Schwester (Anna).

Aus alten Überlieferungen entnehmen wir das Hans Jacob Egger in seinen sehr jungen Jahren wohl als Söldner in fremde Kriegsdienste gegangen ist, der Fama zufolge soll er auch am Hof zu Wien Dienst geleistet haben. Unternehmerlustig und Wanderfroh muss er bestimmt gewesen sein. Denn weiter erfahren wir, dass er bereits ab 1716 mit seinen wilden und exotischen Tieren während rund 50 Jahren als Menageriebesitzer durch alle Länder Europas zog. Mit der Schaustellung seiner Tiere verdiente er nicht nur sein Unterhalt, sondern konnte nebenbei ein Vermögen von 18’000 Pfund ersparen. Während seinen Reisen durch Europa gelangte der Tiermann unter anderem an ein streng geheimes Balsam-Rezept, welches er offiziell ab 1771 produzierte. Am 25 Januar 1759 heiratete er seine um 28 Jahre jüngere Frau Anna Kohler von Tegerfelden, geboren 1725. Die kirchliche trauung vand in Niederwil (heute Rothrist) statt. Mit Ihr hatte er vier Töchter (Maria Anna Theresia, Marie Anna, Anna Barbara, Anna Susanne) und einen Sohn (Jacob Egger, Tiermannis). In den Taufrodel der Kirchgemeinde Aarwangen ist zu entnehmen, dass diese Kinder oft erst mehrere Jahre nach der geburt eingetragen wurden. Gut möglich das diese während  eines Heimataufenthaltes nachgetragen wurden.

Als 70-jähriger Mann entschloss sich der Menageriebesitzer, seinen Lebensabend in Aarwangen zu geniessen.  An der Leibziger Messe verkaufte er all seine Tiere. Und da er wohl Angst hatte, das Geld könnte ihm auf seiner Rückreise gestohlen werden, tauschte er es gegen allerhand wollene Tücher aus Sachsen ein. Daheim musste er diese Tücher wieder zu Geld machen und ersuchte beim Kommerzienrat um Bewilligung zu einem Kramladen. Da zu dieser Zeit in Aarwangen schon etliche Kramerläden bestanden, erhielt Egger die Bewilligung, seine Tücher während 2 Jahren in Langenthal zu verkaufen. 1767 lies er das auch heute noch wertvolle und wunderschöne Tierlihaus im Aarwangener Dorfzentrum an der Hauptstrasse erbauen in welchem er sich 1769 nieder lies. Es ist uns nicht ganz klar, ob die Bemalung der Fassade noch durch Hans Jacob Egger, Tiermann, oder bereits durch dessen Sohn Jacob Egger in Auftrag gegeben wurde. Aus einigen Unterlagen geht hervor das es der Menageriebesitzer selber war und in anderen Schriften ist zu entnehmen, dass die Bemalung der Tiere durch seinen Sohn zu ehren des Vaters veranlasst wurde. Denn Hans Jacob Egger (Tiermann) verstarb am 20. September 1771.

Nach dem Tod von Hans Jacob Egger erbte der Sohn Jacob Egger das Tierlihuus und die Balsamproduktion. Den Balsam Produzierte er in dem bereits "grüüseli böse" kleinen Wohnstock neben an, der bis zu seinem Abbruch als das Balsamstöckli bekannt war. Jacob Egger war mit der Anna Barbara Bohnenblust aus Schwarzhäusern verheiratet. Sie hatten zehn Kinder von denen drei nach Amerika auswanderten, wie denn auch viele spätere Nachkommen dorthin, oder nach Deutschland zogen. Als Jacob Egger am 29. Januar 1831 verstarb, erbte der jüngste Sohn Johann Ulrich Egger das Tierlihuus und die Balsamproduktion. Unter ihm ist das Geschäft mit dem Balsam so richtig in Schwung gekommen. Als Johann Ulrich Egger mit 51 Jahren im Jahre 1854 starb, vermachte er sein Geschäft seiner Nichte und Patenkind Anna Müller (getauft am 30. September 1834). Anna heiratete den Maurerpolier Johann Jakob Hirsbrunner (geboren 11. Dezember 1826) von Sumiswald. Während der über 100 Jahren ist die gesamte Fassadenmalerei bis zur annähernden Unkenntlichkeit verblichen, doch Johann Jakob  Hirsbrunner verweigerte trotz seinen in Amerika gesammelten Reichtümen die Auffrischung der Fassadenmalerei unter der Begründung: "de isch es de nümme aut!"

Nach dessen Tod im Jahre 1918 nahm sich der Ortsverein von Aarwangen der Sache an. Im Jahre 1919 kam das Tierlihuus auf Veranlassung des derzeitigen Gemeindepräsidenten Walter Egger im Hard durch den Steigerungskauf an die Gemeinde Aarwangen. Der Kaufpreis betrug 22'100.- CHF gegenüber einer Grundsteuerschatzung von 19'330.- CHF. Anschliessend wurde die gesamte Fassadenmalerei durch den Kunstmaler Franz Fiechter in sorgfältiger Arbeit restauriert. Im Jahre 1920 nach Abschluss des ersten Weltkrieges, wurde durch den Gemeinderat auf der Ostseite des Tierlihuuses ein vom Burgerrat Aarwangen gestifteter Lindenbaum als "Friedenslinde" gepflanzt. Möglicherweise entstanden bei diesen Feierlichkeiten auch die Glasnegative, welche weiter unten unter dem Titel Glasnegative aus dem Jahre 1920 publiziert werden. Bis Heute ist das Tierlihuus ein fester Bestandteil der Einwohnergemeinde Aarwangen.

 

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Gesamt Sanierung 1982 - 1996 durch die Einwohnergemeinde Aarwangen

Als Baudenkmal von nationaler Bedeutung wurde das Tierlihuus in den Jahren von 1982 – 1996 in mehreren Etappen gesamt Erneuert. Bei der ersten Etappe 1982 wurde die gesamte Stallung zurückgebaut und 1983 durch einen Neubau erneuert. Gleichzeitig wurde das Dach saniert. In der alten angebauten Stallung waren noch die Tiergehege vorhanden. Das heisst es waren kleine Abteile für kleine Haustiere vorhanden. Im Stall war auch eine Zeitlang die Brockenstube untergebracht. Die Baukosten für diese erste Etappe beliefen sich auf 250’000.- CHF.

An der Urnenabstimmung vom 14. – 16. Februar 1992 wurde vom Stimmvolk ein Baukredit von knapp 2 Millionen Franken bewilligt. Damit war der Weg frei für die zweite Sanierungsetappe. Miteinbezogen wurde auch die Neugestaltung des Pausenplatzes für das Dorfschulhaus. Im Jahre 1993, bis zum Sommer 1994 war das Tierlihuus hinter Blachen und Gerüst verschwunden. In dieser Zeit wurde die Aussenmalerei komplett erneuert. Auch der Garten im Hinterhof wurde wieder nach dem Berner Stiel hergerichtet. Kleine Gertenrabaten sind Zier des Gartens, umringt von kleinen Buchsien und dazwischen die traditionellen Kieswege.

Am 1. & 2. Juni 1996 war es dann soweit. Nach fast drei jähriger Umbauzeit wurde das frisch sanierte Tierlihuus der Öffentlichkeit innen wie aussen im neuen Gewand präsentiert. Dabei wurde die Hauptstrasse vor dem Tierlihuus für den Verkehr gesperrt und mit Festbänken belegt. Im Festzelt spielte die Musikgesellschaft Aarwangen, der Jodlerchor jutzte, das Schwyzerörgeliquartett drückte die Tasten und die Swinging Forties Band blies laute Töne. Im Gewölbekeller unter dem Tierlihuus roch es arg nach Bier, weissschürzige Kellnerinnen und Kellner zapften an den Bierfässern. Unter den Biertrinkern waren auch schlanke Damen. Breitgesichtige Herren mit Schnauz und Wildwesthütten. Die bleichen, erröteten, braunen Gesichter sassen auf Bierfässern oder Böcken. Mancher der Männer war schon muskellahm, aber es gereichte ihm dennoch den «Humpen» zu heben. Des Nachts wurde das Tierlihuus in ein Lichtzauber verwandelt. Währen der Einweihungsfeier schien das Tierlihuu fast aus allen Nähten zu platzen. Der Preis für den Umbau hat sich gelohnt. Die Besucher spürten das auf, was sie suchten. Viel liebliches warmes Holz. Feine Handwerksarbeit aus Stein und Metall.

Ab 1997 wurde das Tierlihuus unter Bundesschutz gestellt. Somit steht es seither unter höchstem nationalem Schutzstatus.

 

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Geschichte Aarwangener Balsam

In Budapest machte Hans Jacob Egger "kei Mönsch cha säge wie" die Bekanntschaft einer gräflichen Familie. Die gestaltete sich so intim, dass Jacob in den Besitz des streng gehüteten Balsam-Rezepts gelangte. Im April 1771 sante er ein Muster des Balsam an den Rat von Bern und ersuchte um eine Fabrikationsbewilligung. Das Inselkollegium, das den betreffenden Balsam zu prüfen hatte, teilte seinen Befund am 29. April dem Rat mit:

"MeHuwh. des Collegii Insulani haben in Befolgung Eurer Hohen Gnaden Befehl de 25te April jüngsthin denjenigen Balsam, so von Jacob Egger von Aarwangen verfertigt wird, untersucht und geprüffet, und haben befunden, dass solcher der wahre Beaume du Commandeur de Perne seie, welcher also nicht nur unschädlich, sondern in vielen Zufällen sehr nützlich und dienlich sein kann."

Wir vernehmen also, dass es sich um den in Bern bereits bekannten Beaume du Commandeur de Perne handelt. Dieser ist bereits in der Pharmacopoea Wirtenbergica von 1741 als Balsamum Commendatoris de Perne und in der Pharmacopoea Parisiensis von 1760 in allerdings etwas abweichender Zusammensetzung erwähnt. Also der Geprüfte, der wahre Balsam mit Schutzmarke. Zu Gotthelfszeiten, also nicht nur unschädlich, sondern in vielen Zufällen als sehr nützlich und dienlich angesehen.

Sein Sohn Jacob übernahm die Balsamfabrikation 1831 und vererbte sie 1854 seinem jüngsten Sohn Johann Ulrich Egger weiter. Dieser brachte richtig Schwung in das Unternehmen und machte den Aarwangener Balsam sehr bekannt. Da Johan Ulrich kinderlos blieb vermachte er das Geschäft nach seinem Tod 1854 seiner Nichte und Patenkind Anna Müller. Anna heiratete den Maurerpolier Johann Jakob Hirsbrunner von Sumiswald. Dass Mitte des 19. Jahrhunderts das Geschäft florierte, beweist die Tatsache, dass der junge Maurerpolier eine damals mit 10 Franken im Tag bezahlte Stelle in seinem Fach ohne Bedenken ausschlug, um sich ganz dem Balsamgeschäft zu widmen. Unter ihm ist der Aarwangener Balsam dann so bekannt geworden, dass bis 1948 noch, nachdem seit über 45 Jahre kein Hirsbrunner mehr in Aarwangen Balsam produzierte, Bestellungen an diesen Namen adressiert wurden. Nicht ohne Grund haben sich die nachfolgenden Balsamproduzenten "Nachfolger von J.J. Hirsbrunner" genant. 1901 kam die Produktion in Frauenhände. 1910 verkaufte die Tochter der Hirsbrunner das Rezept an Bertha Hugi, dann ging es 1941 an ihren Sohn, Max Hugi (Drogist) über, der die Fabrikation in Prilly hatte. Der Vertrieb blieb in Aarwangen bei der Versandagentur Järmann.

Zu einem Begriff wurde der Aarwangener Balsam durch die Hausierer, die ihn von Haus zu Haus anpriesen. Heute laufen keine Hausierer mehr mit dem Aarwangener Balsam durch die Strassen. Das Hausieren mit Arztneien ist im Kanton Bern durch die Verordnung von 1933 verboten. Max Hugi übergab die Rezeptur und Fabrikation 1996 der Drogerie Arm in Aarwangen. Ab 2004 wartete er hinter der Theke der Drogerie Wittwer in Madiswil auf seine Verwendung. Ob er Heute noch erhältlich ist, ist uns unbekannt.

Zusammensetzung: aloe, benzoe, olibanum, myrrhe, angelicae radix, hyperici flos, bals.peruv.spiritus

Verwendung:

  1. Zur Einnahme: zwei Tropfen in einem Glas Wasser verdünnen.
  2. Äusserlich: für Umschläge mit abgekochtem Wasser

 

Die Balsamfabrikanten waren:

  1. Hans Jacob Egger, Tiermann – Frühjahr 1771
  2. Hans Jacob Eggers Witwe – ab September 1771 bis zur Volljährigkeit ihres Sohnes
  3. Jacob Egger, Tiermannis – bis anfangs 1831
  4. Johann Ulrich Egger, Balsam Ueli, des Jacob und der Katharina Burri, Ehemann der Anna Müller – 1831 bis 1854
  5. Anna Müller, Patenkind Johann Ulrich Eggers, Ehefrau des Johann Jakob Hirsbrunner – ab 1854
  6. Johann Jakob Hirsbrunner – bis 1901
  7. Anna Hirsbrunner – 1901 bis 1904
  8. Ottilie Straub-Müller – 1901 bis 1909
  9. Frau Bertha Hugi-Hugi – ab 1 Januar 1910 bis 1937
  10. Marie Egger-Hugi – ab 1937 bis 1941
  11. Max Hugi, Sohn von Bertha Hugi-Hugi – ab 1941
  12. Drogerie Arm Aarwangen ab 1996
  13. Drogerie Wittwer Madiswil ab 2004
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Glasnegative aus dem Jahre 1920

Aus einer Privatsammlung durften wir diesen noch gut erhaltenen Schatz übernehmen. Erst dank der hervorragenden Digitalisierung durch die Foto Lang AG in Langenthal ist dieser Schatz für das menschliche Auge sichtbar geworden. Es sind Aufnahmen vom gesamten Tierlihuus, wie auch Ablichtungen jedes einzelnen Sujets.

Im Jahre 1919 wurde das Tierlihuus durch die Einwohnergemeinde erworben und im Jahre 1920 die Fassadenmalerei durch den Kunstmaler Franz Fiechter restauriert. Da einige Ablichtungen noch vor der Sanierung aufgenommen wurden gehen wir stark davon aus, dass diese Bilder in diesem Zeitraum entstanden sind. Nach unseren Erkentnissen sind dies die ältesten Fotografischen Aufzeichnungen vom Tierlihuus.

Nach genauerer Betrachtung der einzelnen Sujets stellten wir uns die Frage nach deren Bedeutung.

Viel Spass beim eigenen begutachten und rätzeln.

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Hatte Hans Jacob Egger in seiner Menagerie wirklich ein Pferd mit sechs echten Füssen? Das wäre bestimmt auch heute noch eine sehr grosse Attraktion.

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"ICH BIN EIN PFERD MIT 6 FÜSE BUSTEAL IST MEIN NAHM, VIEL 100 KÜNSTEN MACHE ICH, MEINES GLEICHEN IST NOCH NIEMAHL GESCHEHEN, JACOB EGGER AUS DEM SCHWITZERLAND AUS DEM LÖBLICHEN KANTON BERN FÜHRT MICH IN EUROPA HOCH UND NIDER MIT RUHM UND EHRE,

EIN TAUSEND SIEBEN HUNDERT SIEBEN UND SECHSZIG"

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Konnte das Pferd einen Rechnungs-Trick vorführen, oder war dies bereits die Ankündigung der 24h Zeitrechnung? Denn diese wurde in der Schweiz erst am 1. Juni 1920 durch den Bundesrat eingeführt.

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Wurde hier das Alfabet bewusst dokumentiert, damit wir einige Generationen später die Sprüche auf der Fassade noch entziffern können? Oder konnte das Pferd schriftliche Befehle entgegen nehmen?

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Welche Bedeutung haben wohl die Würfel?

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In welchem Zusammenhang steht das Feuer und das Messer?

Alle Aufnahmen nach der Restaurierung der Fassadenmalerei 1920

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Alle Aufnahmen vor der Restaurierung der Fassadenmalerei 1920

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Spendenkonto: CH10 0645 0279 3626 5751 7 | Simon Egger, 4912 Aarwangen |  Vermerk: Historisches Aarwangen 

HEgä Egger, Aarwangen | info@hegäegger.ch | 08:00 - 1800 Uhr  076 310 85 63


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